
Lassen Sie uns über die 550-mm-Halogenheizlampen sprechen.
Falls Sie es leid sind, auf das Erreichen der gewünschten Temperatur im Konvektionsofen warten zu müssen, werden Ihnen diese 550-mm-Halogenlampen gefallen. Anstelle von Zeitverschwendung durch das Aufheizen der Luft um das Werkstück herum, strahlen diese Lampen kurzwelliges Infrarotlicht direkt in das Material hinein.
Es geht dabei sehr schnell – wirklich sehr schnell. Und da man es nicht mit einer riesigen Menge heißer Luft zu tun hat, kann man viel Platz sparen.
Leistung und Wärme
Die Länge von 550 mm ist ideal. Dadurch erhält man eine höhere Leistung als bei herkömmlichen Heizungen. Doch mehr Leistung bedeutet auch einen höheren Wärmefluss. Achten Sie darauf, dass Ihre Verkabelung sowie die Stromversorgung den initialen Stromstoß bewältigen können. Andernfalls könnten die Lampen schon nach kurzer Zeit ausbrennen.
Konstruktion
Die Wolframfäden werden in hochreinem Quarzglas eingehüllt. Warum? Weil diese Lampen innerhalb kürzester Zeit von kalt auf extrem heiß werden können – und Quarz kann diesen thermischen Schock ohne Bruch verkraften.
Die meisten unserer Lampen verwenden R7s- oder SK15-Anschlüsse, sodass sie problemlos in vorhandene Industriegeräte eingebaut werden können.
Falls Sie mit schwierigem Kunststoff oder Metall arbeiten, können wir auch laminierte Lampen verwenden. Dadurch wird das Lichtspektrum angepasst, sodass die Wärme direkt ins Innere des Materials gelangt – anstatt nur die Oberfläche zu verbrennen.
Nachteile
Diese Lampen werden häufig in der Automobilindustrie sowie beim Herstellen von PET verwendet. Die große Heizfläche ist zwar vorteilhaft, doch sie ist nicht perfekt. Wahrscheinlich werden Sie feststellen, dass die Wärme an den Enden der Lampe etwas nachlässt. Um das zu beheben, empfehlen wir, die Lampen übereinander anzubringen oder Reflektoren zu verwenden, um die Energie zurück in die richtige Richtung zu lenken.
Noch ein Tipp: Diese Lampen erzeugen viel Wärme – doch nicht alle davon geht auf das Werkstück über. Ihre Kühlventilatoren müssen daher besonders intensiv arbeiten. Wenn die Luftzirkulation zu schwach ist, wird der Gehäusebereich überhitzen – und die Fäden werden nicht so lange halten wie eigentlich möglich.